Wir waren alle bloss Menschen, bevor uns die Religionen trennten, die Politik uns separierte und das Geld uns klassifizierte.
In diesem Sinne kannst du PNG geniessen. Noch tiefer, herzlicher und vorallem echter. Ein herrliches Land mit über 800 Sprachen, nicht Dialekte, Sprachen. Einer Grösse von ca 10 x der Schweiz (456,840 m2) und ca 8.5 Mio Einwohner. Ein BSP von ca 20 Mia USD. Die Hauptstadt Port Moresby. Grundsätzlich leben die Einwohner in Klans. Mit Stammes Vätern und einer klaren Hierarchie. Ein Mann kann mehrere Frauen haben. So auch unser Guide. Er hat 2 Frauen und ca 9 Kinder. So wie ich das beurteilen kann.
Angekommen in PNG
Die herzlich-distanzierte Begrüssung von unserem Guide Mathew. Eine sich während unserer Zeit in PNG anbahnende Freundschaft.
Am Abend begrüsste uns die Lady, der das Baed and Breckfest gehörte, eine alte eher schrullige Dame mit einer starken Rückenverformung, so dass ich fast eine Ahnung davon bekam wie sich Hensel und Gretel gefühlt haben mussten als ich sie sah.
Dementsprechend sah dann auch das Bad bzw die Dusche aus. Ohne Worte. Obwohl wir seit 48 Stunden kein Dusche oder Wasser gesehen hatten, verzichten wir freiwillig, die, ach so wunderbare Dusche zu benutzen… Die Fotos sprechen eine eigne Sprache…



Am nächsten Tag ging es dann los. Mathew holte uns pünktlich ab und wir starteten in unser Abendteuer. Das Sepik Gebiet wartete auf uns
4 Mann stark war unser Begleittruppe. Als wir uns am Markt noch mit Esswahren eindeckten. Wurden wir, wie immer und überall beobachtet. Weisse Menschen in Wewak gab es selten bis nie zu sehen. Ein komisches Gefühl ein Unikum zu sein…


Nach ca. 4 Stunden Busfahrt, im wahrsten Sinne am Ende der Strasse, wartete schon ein ca. 8m langer Einbaum. Mit dem wir dann nochmals ca, 4 Stunden den Sepik River durch die wunderbare und absolut traumhafte Landschaft fuhren.
Unser Guide amüsierte sich köstlich und die Weiterfahrt wurde dann von ihm, der nun aus sich heraus kam, mit herrlichen *alten* Geschichten untermalt.



In der neuen Welt angekommen
Um da 20.30, eswar schon Nacht kamen wir in *unserem* Dorf an. Ca 30 Frauen Männer und Kinder begrüssten uns. Wir wurden unglaublich herzlich aufgenommen. Die Kinder aber auch die Erwachsenen beäugten uns wie ausserirdische. Die meisten von ihnen bekamen einmal im Jahr wenn überhaupt weisse zu Gesicht… Wir fühlten uns wie Entdecker in der neuen Welt.




Der einzige technische auf unserem Abendteuer war der Motor am Boot. Alles andere ist Handmade.
